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Vier Themenfelder für Workshops, Denkräume & Best Practice Beispiele

Wo sind Mediator*innen wirksam

 

 

Schlüsselkompetenz der Zukunft

Ansätze, Methoden und mehr

Selbstfürsorge, Selbstwirksamkeit und Selbstbehauptung

Freuen Sie sich auf Workshop-Expert*innen aus einer Vielfalt von Arbeitsgebieten.

Auf unseren Aufruf zur Abgabe von Workshop-, Vortrags-, Denkraum- und Inspiration Slam-Angeboten haben wir eine überwältigende Anzahl von Angeboten erhalten. Eine Kommission hat aus den eingesendeten Beiträgen die Auswahl für das folgende abwechslungsreiche Programm getroffen*.

* Änderungen im Programm sind vorbehalten.

 

Freitag, 27.09.2024

09:30 Uhr - Check-in und Ankommen

10:00 Uhr - Begrüßung und Eröffnung des Kongresses durch den Vorstand des Bundesverbandes MEDIATION e.V. (BM)

10:40 Uhr - Achtsamkeitsübung mit der BM-Fachgruppe Mindfulness + Mediation

11:00 - 12:00 Uhr - Keynote "Dachschadenbegrenzung: Mit Köpfchen durch die Wand - über die Fähigkeit, Konflikte zu erkennen und verantwortungsvoll zu lösen"

gründete mit 19 Jahren eine sehr erfolgreiche Werbefirma und wurde zur Selfmade-Millionärin. Durch die Begegnung mit einem Menschen ohne Wohnsitz krempelte sie ihr Leben um und startete 2009 die ökosoziale Textilfirma „manomama“. Dort gibt sie Menschen eine Chance, die auf dem klassischen Arbeitsmarkt nicht Fuß fassen können: Menschen mit Migrationshintergrund, Alleinerziehende, Ältere, Behinderte. Sie versteht sich als „Streetworkerin in der Wirtschaft“. Dass Konflikte in einem solch heterogenen Team eine besondere Herausforderung sind, erzählt sie ebenso, wie, wie sie gelöst werden. Nur eine Strategie wird klar vermieden: die Flucht. Die gibt es bei manomama nur - nach vorne!
https://www.manomama.de/UEber-uns/Menschen./

13:30 - 15:00 Uhr Indoor-Sessions A (für Details aufklappen)

Themenfeld Gesellschaftliche Verantwortung

Der Klimawandel stellt hohe Anforderungen. Die Themen der Zukunft werden immer komplexer. Keiner kann das mehr alleine. Also müssen wir uns auseinandersetzen. Wie schaffen das? Mit mediativem Know-How! Dazu gibt es zwei Kernfragen:

  1. Wie müssen Informationen aufbereitet sein, um Zusammenhänge gut zu verstehen?
  2. Was bringt Menschen dazu, umzudenken und sich anders zu verhalten?

Die Antworten können auf alle anderen Bereiche der Mediation übertragen werden.

Bei den Beispielen spielen dabei besonders die Sustainable Development Goals der EU Nr. 11 / 13 / 16 / 17 eine Rolle.

Ablauf:

  • Kurzer Initial- Input
  • Praxisbeispiele als Grundlage für die gemeinsame Arbeit in Kleingruppen

Abschluss-Statement

Max. 30 Teilnehmende

Prof. Cristina Lenz - hält die Forschungsprofessur "Social Acceptance of Landuse" inne und ist Leiterin des Referats für soziale Kompetenz an der University of Applied Sciences in Weihenstephan-Triesdorf. Sie ist zertifizierte Wirtschafts­mediatorin und Lehrtrainerin BMWA® sowie seit 25 Jahren Vorstand des Bundesverbandes Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt (BMWA).

 

Themenfeld Gesellschaftliche Verantwortung

Welche Rolle spielt Mediation in der Urbanen Konfliktbearbeitung im öffentlichen Raum? Welche methodischen Ansätze braucht es, um auch kommunale Verwaltungen (z.B. Immissionsschutz, Veranstaltungen, Versammlungsrecht etc.) prägen zu können? Wo sind Spielräume, Anknüpfungspunkte und „Nischen“?
Öffentliche Konfliktfelder sind geprägt durch eine heterogene, interessen- und bedürfnisreiche Akteurs- und Institutionenlandschaft, eine deutlich erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit, einschlägiges Verwaltungs- und Verfassungsrecht, sowie eine Erwartungshaltung an zeitnahe „Lösungen“.
Die eigenen Bedürfnislagen sind nicht selten bereits als „Position“ formuliert. In letzterer Annahme schwingt schon das mediative Element der Selbstverantwortung mit.
Im Workshop werden die Facetten der mediativen Konfliktbearbeitung in urbanen Räumen erarbeitet und sozialwissenschaftlich und juristisch beleuchtet.

Maximal 25 Teilnehmende

Frank Pintsch - ist Mediator und seit 2020 berufsmäßiger Stadtrat für die Bereiche der Ordnungs- und Personalverwaltung der Stadt Augsburg.
Janina Hentschel - ist seit 2020 Leiterin des Büros für Kommunale Prävention im Ordnungsreferat der Stadt Augsburg und hat insbesondere langjährige Expertise in der Urbanen Konfliktbearbeitung in der Stadt Augsburg.

 

Themenfeld Konfliktfähigkeit

Introspektion bedeutet, sich selbst genauer anzuschauen - unsere Gedanken, Gefühle und wie unser Körper darauf reagiert. Es hilft nicht nur, die Dinge besser zu verstehen, sondern gibt uns auch einen tieferen Einblick in die Verbindung zwischen dem, was in unserem Kopf passiert, und dem, was um uns herum geschieht.

In unserem Workshop erkunden wir, wie wir uns in schwierigen Situationen fühlen, wie wir andere wahrnehmen und wie das unser Verhalten beeinflusst. Die Erkenntnisse daraus helfen uns, zu verstehen, wie wir diese inneren Reaktionen und Impulse nutzen können, um auch anderen in Konfliktsituationen wirkungsvoll beizustehen.

Entdecke, wie uns Selbstbeobachtung hilft, einen respektvolleren Umgang mit Konflikten zu finden. Effektivere Interventionen werden ermöglicht und tragen zur persönlichen Zufriedenheit bei der Arbeit bei.

Christian Hartwig - Mediator BM®, Ausbilder BM®, Transformativer Mediator™, bundesweite Arbeit als Mediator, Coach und Ausbilder für Mediation und Konflikttransformation. Fellow am Institute for the Studies of Conflict Transformation (ISCT). Derzeit im BM als 1. Vorsitzender engagiert. Seit 20 Jahren praktiziert er Vipassana-Mediation.

Themenfeld Achtsamkeit in der Mediation

Wir lernen Interventionen aus dem Improvisationstheater kennen und spielen kleine Szenen. Improtheater ist wie ein Rollenspiel, nur noch intuitiver und im eigenen Erleben stärker.

Inhalte z.B. Szenen einer Ehe/Familie/ Kinder-Eltern

  • Dominanz – Unterordnung
  • Scham-Angst
  • Freude - Geborgenheit

können erfahren werden. (Hochstatus - Tiefstatus)

Alexandra Frntic - Mediatorin, Rechtsanwältin, Ausbilderin, Inhaberin Ausbildungsinstitut Eidos 2.0 (www.eidos-mediationsausbildung.de), Hypno-Systemikerin, Vorstandsmitglied der Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation (BAFM)

 

Themenfeld Achtsamkeit in der Mediation

„Meditation? Ha, ha!“

Die scherzhafte Verwechslung von Meditation und Mediation ist gar nicht so abstrus: Zunehmend werden Mediation und Meditation miteinander verbunden: Die achtsame Haltung von Mediator*innen und Mediand*innen fördert die Qualität des Gesprächs: Die Menschen können sich klarer vertreten und leichter die Perspektive wechseln. Sie können Konfliktspannung besser aushalten.

In diesem Workshop erproben wir Achtsamkeitstechniken, die sich mit Mediand*innen jeder Couleur bewährt haben. Dabei spielen Atem, Körperhaltung und Aufmerksamkeitslenkung eine Rolle. Zugleich geht es darum, die richtigen Worte zu finden, welche den Mediand*innen eine Brücke hin zur Achtsamkeitsübung bauen.

Tilman Metzger ist Ausbilder BM®, zertifizierter Klärungshelfer und Enneagramm-Trainer. 2/3 seiner Tätigkeit sind Mediationen in innerbetrieblichen Konflikten. In seinen fast 40 Jahren Erfahrung als Mediator und Ausbilder nehmen Achtsamkeitsübungen einen hohen Stellenwert ein.
www.tilmanmetzger.de

 

Themenfeld Persönliche Entwicklung

Die japanische Kampfkunst Aikido ist die Kunst, NICHT zu kämpfen. In Partnerübungen können die Teilnehmenden spüren, wie sich eine Konfrontation (hier der körperliche Angriff) in Kooperation verwandeln kann.

Wie kann ich auf einen Angriff entspannt reagieren, ohne Kraft anzuwenden oder zu fliehen? Wie kann ich mich trotz Haltegriff frei bewegen? Im Kontakt mit der/dem Übungspartner*in wird eine Änderung der inneren Haltung körperlich erfahrbar: von einem Gegeneinander hin zu einem Miteinander. Ziel ist ein Reframing: Ein Konflikt bedeutet nicht mehr eine Bedrohung, sondern eine Einladung, sich mit Neugier zu begegnen.
Vorkenntnisse oder Sportlichkeit sind keine Voraussetzung.

Maximal 10 Teilnehmende

Anke Nolte - praktiziert und unterrichtet seit 30 Jahren Aikido (3. Dan). Seit 2021 gibt sie Kurse zum Umgang mit Konflikten an Volkshochschulen in Berlin. Als freiberufliche Medizinjournalistin hat sie den Schwerpunkt Psychologie, ist Autorin mehrerer Bücher und schreibt für die „Psychologie Heute“.

 

Themenfeld Persönliche Entwicklung

Wir werden im Workshop eine Einführung in die technologischen Grundlagen Künstlicher Intelligenzen geben, die auf der Basis von Large Language Modells als Text-, Sprach- und Bildgenerative Transformatoren bekannt geworden sind, allen voran ChatGPT und Luminous. Nach einer fundierten Einführung mit praktischen Anwendungsmöglichkeiten werden wir direkt ins Ausprobieren gehen.

Gemeinsam entwickeln wir drei realistische Szenarien, in denen Mediator*innen von KI profitieren können. Unser Ziel ist es, dass die Teilnehmenden die Potenziale von KI nicht nur verstehen, sondern auch unmittelbar in ihre tägliche Arbeit integrieren können.

Prof. Dr. Sascha Weigel - Mediator und Ausbilder BM®, lehrender Transaktionsanalytiker unter Supervision DGTA/ EATA, Senior Coach DBVC. 

Dr. Frank Termer - Mediator, Wirtschaftsinformatiker, IT-Berater und Bereichsleiter Software beim Bitkom e.V.

 

13:30 - 15:00 Uhr Park-Sessions A (für Details aufklappen)

Themenfeld Achtsamkeit in der Mediation

In diesem Outdoor-Workshop wird mit einer Übung erlebbar, wie die Natur in Mediationsprozessen zur Öffnung der Konfliktbeteiligten beitragen kann. Insbesondere für Paare, Familien und Teams eignen sich Elemente des Naturcoachings als Interventionen in der Mediation. Sie ermöglichen zunächst die nonverbale und assoziative Befassung mit der Situation, im stressmindernden und wohltuenden Umfeld von Park oder Wald, mit vor Ort verfügbaren Materialien. Gleichzeitig wird die Kreativität angeregt und erleichtert sowohl Perspektivwechsel als auch Horizonterweiterungen in Richtung neuer Lösungen. Die Übung wird mit einer eigenen Beispielsituation zu zweit durchgeführt. Zur Einstimmung werden wir mit einer Wahrnehmungsübung die achtsame Naturwahrnehmung vertiefen.

Max. 20 Teilnehmende

Ines Reimers - ist Juristin, Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und Empathie, Mediatorin, Naturcoach sowie Mentorin für Frauen in Führungspositionen. Auch in der FG Mindfulness & Mediation setzt sie sich dafür ein, die heilsame und inspirierende Kraft der Natur im Bereich der Konfliktlösung zu nutzen.

Themenfeld Achtsamkeit in der Mediation

Das Hauptziel ist eine Sensibilisierung und somit Achtsamkeit hinsichtlich der Diversität in Mediationen – die bislang sehr häufig nur wenig Beachtung findet.

So die Rückmeldung von zahlreichen Kolleg*innen auf der bundesweiten Suche nach erfahrenen Kolleg*innen als Referent*innen, die sich diesem Thema, insbesondere den Themen machtkritischer, diskriminierungskritischer und rassismuskritischer Mediation widmen.

Kris Beer - ist int. zert. Mediatorin (DACH/BM), systemische Supervisorin & Coach. Ihr Herz schlägt für hochsensitive Individuen in Organisationen, für alternative Beziehungsformen (z.B. offene Beziehungen, Polyamorie und besonders für die Herausforderungen in der Welt von Unternehmerfamilien-Paaren) und sie beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit dem Themenfeld Diversity, Demokratiearbeit und Rechtsextremismusprävention.

 

Themenfeld Gesellschaftliche Verantwortung

Das Systemische Konsensieren (SK) zeigt uns ein Weiterführen demokratischer Ideen für Entscheidungs- und Wahlprozesse.
Dabei sehen wir, wie die Haltung des SK zu der der Mediation passt. Zudem können wir damit die Mediation bereichern - für mehr Zufriedenheit aller Beteiligten.

Die Anwendung ist generell beruflich wie auch privat leicht umsetzbar: Ein gangbarer Weg für mehr Fairness in unserer Gesellschaft!

Die Inhalte werden mit den Farben rot-gelb-grün stark vereinfacht und plakativ dargestellt. Im Dialog mit den Zuhörenden entsteht eine kleine Reise zu den Grundlagen der Mediation und des Systemischen Konsensierens. Am Ende erhalten sie zwei dazu passende, besondere Geschichten.

Gesine Otto, Diplom-Sozialpädagogin (Kath. Hochschule Aachen), Mediatorin (seit 1999, Evang. Hochschule Darmstadt), Moderatorin für Systemisches Konsensieren (seit 2016, bei Erich Visotschnig / Graz), aus Mainz, seit 2013 in Wien, seit 2000 Entwicklung Mediationskonzept: „Fairness in ROT-GELB-GRÜN“

15:00 - 15:30 Uhr - FREI-ZEIT: Bewegen - Begegnen - Beleben

15:30 - 16:30 Uhr - Keynote "Haltung in polarisierten Zeiten"

ist Politikwissenschaftler an der Universität Marburg und leitet das Demokratiezentrum im beratungsNetzwerk hessen. Er setzt sich dafür ein, Dialogräume offen zu halten und eine klare Haltung für Demokratie und Menschenwürde einzunehmen.

Nach dem Attentat von Hanau war er als Experte in vielen Nachrichtensendungen gefragt. Das beratungsNetzwerk hessen ist in Hanau immer noch aktiv und berät die Stadt sowie Initiativen in Hanau zum Thema Demokratieförderung. Reiner Becker arbeitete in Expertenkommissionen des Hessischen Ministeriums des Inneren und für Sport sowie des Deutschen Fußball Bundes.

www.reiner-becker.eu

16:30 - 17:00 Uhr - FREI-ZEIT: Bewegen - Begegnen - Beleben

17:00 - 18:30 Uhr Indoor-Sessions B (für Details aufklappen)

Themenfeld Achtsamkeit in der Mediation

In diesem Workshop stelle ich eines meiner Lieblingstools vor, den Motivkompass von Dirk W. Eilert, ein Modell zur schnellen Orientierung und zum Verständnis der Interessen, Bedürfnisse und Werte, sowie den entsprechenden Emotionen. Unsere Grundmotive sind neurobiologisch verankert – mehr dazu im theoretischen Input. Beispiele aus meiner praktischen Erfahrung geben einen Einblick in den großen Nutzen für Mediator*innen und Mediand*innen, in allen Phasen der Mediation.

Mit Übungen in Kleingruppen zum Transfer in den Mediationsalltag.

Max. 20 Teilnehmende

Ute Krämer - Selbständig als Mediatorin BM®, Mimikresonanz®-Trainerin und Coach, emTrace®-Mastercoach
Schwerpunkte meiner Mediationsbereiche sind Unternehmen und Organisationen, u. a. im Gesundheitswesen.
Mitglied in der Fachgruppe Mediation im Gesundheitswesen

 

Themenfeld Gesellschaftliche Verantwortung

Das Projekt "Zentrum für Demokratie und Vielfalt" der Stadt Hanau hat das Ziel, einen Erinnerungsort für die Opfer des Anschlags am 19.02.2020 zu schaffen und gleichzeitig eine Begegnungs- und Beratungsstätte zur Förderung von Demokratie und zivilgesellschaftlichem Engagement zu etablieren.
Das Zentrum wird gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern in einem partizipativen Prozess gestaltet. Im Fokus des Vortrags über Partizipation im Kontext des Zentrums stehen die Herausforderungen und Grenzen, denen die Stadtgesellschaft in diesem Prozess gegenübersteht.

Philipp Hofmann - Das Amt für Sozialen Zusammenhalt und Sport der Stadt Hanau ist ein Querschnittsamt für Hanauer Bürgerinnen und Bürger. Es umfasst Demokratieförderprojekte, die Abteilung Sport und koordiniert vielseitige Angebote für Senioren und Ehrenamtliche.

 

Themenfeld Konfliktfähigkeit

Führungskräfte stehen im Spannungsfeld von „Probleme sofort lösen“ und „Mitarbeiter:innen entwickeln“. Zunehmend müssen sie in Konflikten navigieren – intern und mit Stakeholdern. In der Komplexität von heute erfordert das, Konfliktkompetenz vorzuleben und anzuregen. Mit welchen Hürden Führungskräfte kämpfen, und wie Haltungen und Kenntnisse aus Mediation und Mindfulness hier hilfreich werden, illustriere ich entlang folgender Themen mit Methoden-Beispielen aus Führungstrainings:

  • vom „typischen“ (Führungs-)Verhalten zu „Stopp“ und Klarheit im Konfliktstress
  • Gefühle … No-Go im Business?
  • Konflikt-Talks im Spannungsfeld von eigener Verantwortung und Empowerment

Methoden: Input, Duo-Arbeit, Praxisbeispiele

Anja Köstler - Seit 2001 Mediatorin/Ausbilderin BM®, seit 2017 BMWA®. Gestartet als Sozialpädagogin – hautnah Führungserfahrungen gesammelt - Organisationsentwicklung (OE) gelernt. Heute Führungskräfte-Entwicklung, Mindfulness im Unternehmen, OE, Mediation/Konfliktmanagement https://www.trigon.at/berater/anja-koestler

 

Themenfeld Konfliktfähigkeit

Konfliktsensitiver Journalismus bzw. Friedensjournalismus ist in Deutschland kaum bekannt. Seit 2018 entwickle ich am Institut für Journalistik der TU Dortmund auf Basis dieser Ansätze ein Lehrkonzept für angehende Journalist*innen und biete inzwischen auch Workshops für erfahrene Kolleg*innen an.
Mein Ziel: Medienschaffende mit Know-how bei der Berichterstattung über Debatten und soziale Konflikte zu unterstützen.
Im Workshop möchte ich mein Konzept vorstellen und mit den Teilnehmer*innen diskutieren: Welche Stärken und Schwächen sehen sie in der medialen Darstellung sozialer Konflikte und welche Aspekte von Konfliktkompetenz wünschen sie sich von/für Journalist*innen?

Max. 30 Teilnehmende

Sigrun Rottmann - Journalistin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Journalistik der TU Dortmund. Dort seit 2018 Leitung des Seminars „Konfliktsensitiver Journalismus“. Fortbildungen Systemische Beratung (DGSF-Zertifikat), Friedens- und Konfliktberaterin (Akademie für Konflikttransformation).

 

Themenfeld Persönliche Entwicklung

Körpersprache verstehen und sicher einsetzen können, selbstbewusst und souverän in der Konfliktmoderation bleiben – diese Themen schauen wir uns gemeinsam in unserem Workshop an.
Wahrnehmung und Beobachtung sind hier das A und O und ein wichtiger Punkt, um souverän durch einen Konflikt moderieren zu können, denn die Körpersprache übernimmt einen großen Anteil an unserer Kommunikation und gibt viele Auskünfte. Und das Beste: natürlich probieren wir das in unserem Workshop direkt praktisch aus!

Heike Sievert, M.A. - Mediatorin cert., Konfliktcoach, Expertin für nonverbale Kommunikation, Kulturschaffende, Gesellschaftswissenschaftlerin

 

Themenfeld Achtsamkeit in der Mediation

Ein konstruktiver Umgang mit Veränderungsprozessen steht und fällt mit der Haltung der beteiligten Personen der Veränderung bzw. dem Prozess gegenüber. Beeinflusst man diese Grundhaltung durch Interventionen der Positiven Psychologie, werden Lösungsräume unter Umständen um ein Vielfaches größer.
Für Mediationen und alle anderen Arten von Veränderungsprozessen ergeben sich hier zusätzliche Ressourcen, die es zu heben lohnt.
In meinem Mini-Workshop möchte ich einen Ausschnitt der Möglichkeiten, die die Positive Psychologie bietet, erfahrbar machen. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden wir auf dieser Basis sowohl reflektieren, wo sie Einsatzgebiete für Interventionen der Positiven Psychologie in ihrer eigenen Arbeit sehen, als auch, wo nicht.

Max. 15 Teilnehmende

Katinka Vahle - Mediatorin BM® & BAFM, Mediatorin & Coach im Pool der BaköV und der TU Berlin, Freie Dozentin für Konfliktmanagement an der WBH, Systemische Coach (Artop), Associate Coach bei DBVC & IOBC, Master of Arts Mediation & Konfliktmanagement (Viadrina), Zertifizierte Anwenderin „Positive Psychologie“ (DGPP)

 

Themenfeld Achtsamkeit in der Mediation

In dem übungsorientierten Workshop geht es um bewusstseinsorientierte Methoden in der Mediation. Ein besonderer Aspekt ist dabei die Wichtigkeit dieser Ansätze für das Gelingen von Online-Mediation. Themen sind dabei u.a.:

  • Stärkung der (Online-)Präsenz der Mediierenden
  • Körpererfahrung als Resonanzraum für Gefühle
  • Mitgefühl im Umgang mit Bedürfnis-Schmerz und die virtuelle Darstellung von Empathie
  • Differenzierte Bewusstseinserfahrung im Umgang mit Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Wollen, Verhalten – im physischen und im virtuellen Raum
  • Bewusstseinserweiterung für den Raum des „Zwischen“ (Martin Buber) in der Begegnung – und für das Zusammenfallen dieses Raums, wenn Begegnung misslingt

Wir werden das Thema konzeptuell darstellen, Fallbeispiele erzählen, Übungen durchführen und im Gespräch Anwendung und Verknüpfung mit anderen Ansätzen diskutieren.

Rudi Ballreich - Mediator BM® und BMWA sowie Mediationsausbilder BM und BMWA. Er bildet seit 2004 Mediator:innen aus, bis 2015 zusammen mit Friedrich Glasl. Veröffentlichung von zwei Lehrbüchern zur Organisationsmediation zusammen mit Friedrich Glasl: „Mediation in Bewegung“ und „Konfliktmanagement und Mediation in Organisationen“.

Anne Rickert, (Online-) Trainerin für Konfliktkompetenz und Mediation sowie Gründerin und Leiterin der Fachgruppe Online-Mediation und des Instituts Online Mediation. Als Führungskräftetrainerin und Organisationsberaterin beschäftigt sie sich mit den Themen Mindful Leadership, besonders im Kontext virtueller Führung.

 

17:00 - 18:30 Uhr Park-Sessions B (für Details aufklappen)

Themenfeld Persönliche Entwicklung

Speeddating können alle. Wir nehmen uns Zeit, einander kennenzulernen und etwas tiefer zu blicken. Mit Hilfe verschiedener Kartensets mit Gesprächs- und Aktionsimpulsen können 2, 3 oder 4 Menschen gemeinsam die Außenwelt und vor allen Dingen einander erkunden.

Max. 30 Teilnehmende

Christiane Hütter - Christiane Hütter ist Mediatorin seit Ende 2023. Wenn sie nicht mediiert, gestaltet sie als freie Künstlerin Game- und Partizipations-Designerin Formate im Stadtraum, Theater, Museum und im Internet, mit denen Menschen Utopien denken, gestalten und testen können, um gestärkt in die Zukunft zu schauen.
https://www.betreutesstreiten.de/

Themenfeld Persönliche Entwicklung

Die Positive Psychologie hat in der akademischen Welt an Bedeutung gewonnen und zahlreiche Forschungsergebnisse zeigen den positiven Einfluss von Einstellungen und Verhalten auf das eigene Wohlbefinden.

Mit Hilfe von Übungen ist es möglich, eine anhaltende “Positivspirale des Wohlbefindens” in Gang zu setzen. In diesem Workshop probierst du Tools aus, die dir helfen, deine Selbstfürsorge bedürfnisorientiert zu gestalten. Bitte mitbringen: Schreibzeug und Klemmbrett oder stabile Unterlage

Nina Lossau - Als examinierte, erfahrene Grundschullehrerin & Schulleiterin, sowie ausgebildete Glückslehrerin (Fritz-Schubert-Institut, Heidelberg), zertifizierte Mediatorin und Coachin liegt mir Wohlbefinden, besonders das psychologische Wohlbefinden, von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sehr am Herzen. Mitglied im BM und in der Fachgruppe Elder Mediation, Mitglied im Grundschulverband e. V., Landesgruppe Rheinland-Pfalz.

 

Themenfeld Persönliche Entwicklung

Wir wollen uns als Interessensgruppe „Medien, IT & Digitales“ erstmals in Präsenz treffen. Wir freuen uns, wenn noch weitere Interessierte bzgl. des Themas dazu kommen. Wir können uns näher kennenlernen, austauschen, netzwerken und uns über das Potential von Mediation im Bereich „Medien, IT & Digitales" austauschen.

Olivia Alig - ist als Rechtsanwältin & Mediatorin in Frankfurt am Main tätig. Als zertifizierte und lizenzierte Mediatorin (BM®, BAFM, QVM®) und als Rechtsanwältin (auch für Cooperative Praxis DVCP®) ist sie in den Bereichen Vertrag, Wirtschaft, Familie, Medien, IT & Digitales tätig. Als Lehrbeauftragte der FUAS lehrt und forscht sie im Medienrecht, im Bereich KI und im Kinder- & Jugendmedienschutz. Weitere Infos unter: www.medienanwaeltin.de & www.online-mediation-beratung.de

19:00 Uhr Party&Mehr im Hof

Feiern, Essen, Tanzen und Verleihung des Preises für Verständigung

Und natürlich gehört zu einem Festival eine gute Party!

Wir feiern im historischen Ambiente der Wirtschaft im Hof "Kanne Ebbelwoi" in unmittelbarer Nähe (100 m) zum Festivalort. In kleinen Gewächshäusern sitzt du draußen geschützt oder mittendrin unter Sonnenschirmen. Du stärkst dich mit z.B. "Hessen-Tapas" und Sommergrill (auch vegetarisch), lässt dich vom Programm unterhalten und bist gespannt, wer den Preis für Verständigung 2024 erhält. Und später kannst du drinnen in Clubatmosphäre im sogenannten Kanzleigebäude, bis 1.00 Uhr alles abtanzen, was dich bewegt.

Die netten Betreiber*innen des Kanne Ebbelwoi in diesem außergewöhnlichen Ambiente sind besonders stolz auf die Qualität und Auswahl ihrer Produkte , die sie verarbeiten und anbieten. Es handelt sich um regionale Produkte und lokale Hersteller. Die meisten Getränke sind bis zum Schluss im Preis enthalten. 

Aufgrund von Brandschutzbestimmungen haben wir eine Begrenzung von 200 Personen für das Fest. Also frühzeitig buchen!

Das Ticket zum Fest ist im All-inclusive-Paket enthalten oder kann einzeln gebucht werden.

Preis für Verständigung Fokus 2024: Achtsame Methoden und Projekte zur Verständigung in Gesellschaft, Politik und Arbeitswelt

Seit 2005 vergibt der Bundesverband MEDIATION alle zwei Jahre einen Preis für innovative Konzepte, Projekte oder Verfahren, die der Verständigung in Konflikten dienen. In diesem Jahr liegt ein besonderer Fokus auf Projekten oder Methoden, die in diesen herausfordernden Zeiten der Eskalation und Polarisierung, für mehr Dialog, Allparteilichkeit und Verständigung sorgen.

Der Preis ist mit 2.000,- Euro dotiert und wird feierlich in Präsenz auf dem Kongressfest des BM-Mediationsfestivals am 27.09.2024 in Hanau überreicht.

Samstag, 28.09.2024

10:00 Uhr - Begrüßung

10:15 Uhr - Rede Claus Kaminsky - Oberbürgermeister Stadt Hanau - Hanau, ein besonderer Ort

10:45 - 11:45 Uhr - Keynote "Keine Mätzchen, sondern Plätzchen - Konflikte mit Gelassenheit und Freude lösen"

Ist Gründerin und Leiterin der Achtsamkeits-Akademie in Wien, der ersten Anlaufstelle für Achtsamkeit und Neurowissenschaften in Österreich und Initiatorin des ersten Hochschullehrgangs mit Abschluss "Master of Science" in "Achtsamkeit in Bildung, Beratung und Gesundheitswesen" im deutschsprachigen Raum.

Als Mediatorin mit fast 30jähriger Erfahrung verbindet sie Mediation mit achtsamkeitsbasierten Interventionen. Die Basis ihrer Arbeit sind die 12+1 Haltungen der Achtsamkeit, verknüpft den neuesten Erkenntnissen aus Positiver Psychologie und Neurowissenschaften. Sie ist Autorin mehrerer Fachbücher und Kartensets.

https://www.susannestrobach.at/#ueber-mich-intro

 

12:30 - 14:00 Uhr Indoor-Sessions C (für Details aufklappen)

Themenfeld Gesellschaftliche Verantwortung

Um den aktuellen Krisen und Konflikten unserer Zeit zu begegnen, brauchen wir neben Handlungsfähigkeit und  Zuversicht, eigene Impulse hin zu der Welt, die wir uns wünschen.

Unsere Transformation als Unternehmer*innen und unserer Beratung wird inspiriert von dem Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ). Die GWÖ ermöglicht einen umfassenden Blick auf den Beitrag zum Gemeinwohl einer Organisation und strebt eine Transformation hin zu mehr Menschenwürde, sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit und Mitentscheidung an.

Wir stellen das Konzept der Gemeinwohlökonomie praktisch am Beispiel unserer eigenen Bilanzierung und Aktivitäten vor und reflektieren die Relevanz für die Beratungstätigkeit.

Max. 30 Teilnehmende

Carla van Kaldenkerken - (Lehr-)Supervisorin, Coach (DGSv), Ausbilderin für Mediation (BM), Organisationsberaterin, berät und lehrt seit 40 Jahren.

 

Themenfeld Gesellschaftliche Verantwortung

Auch im öffentlichen Raum, im halböffentlichen Raum (Wohnanlagen) und zwischen Nachbar*innen kommt es zu Irritationen, Beschwerden und Konflikten zwischen den Nutzenden. Ein polizeiliches Eingreifen ist meist nicht zielführend, es braucht dialogische und nachhaltige Lösungen. Die Stadt München betreibt mehrere Stellen, die mit solchen Konflikten aktiv und mediativ umgehen.

Die Stelle für Gemeinwesenmediation SteG bietet allen Münchner*innen kostenfreie Nachbarschaftsmediation, ist mit Vermittler*innen im Wohnumfeld aktiv.
Das Allparteiliche Konfliktmanagement in München AKIM bearbeitet Konflikte mediativ und in Vernetzung mit allen relevanten Stakeholder*innen. Beide Stellen wirken stark in Verwaltung und Politik hinein und sind dafür deutschlandweit anerkannt.

Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die Praxis der Stellen, lernen Arbeitshaltung und Methoden. Ziel ist die Resilienz von Bürger*innen im Umgang mit urbanen Phänomenen.
Kleine Übungen zum Perspektivwechsel lockern den Vortrag und die Diskussion auf

Anja Huber - Leitung SteG – Stelle für Gemeinwesenmediation, Mediatorin BM
Brigitte Gans - Ausbilderin BM, Supervisorin DGSF, Moderatorin Schwerpunkte: Mediation am Arbeitsplatz und im öffentlichen Bereich, Moderation von Partizipationsverfahren; Mediationsausbildungen für die IHK München, für die LH München, eigene Ausbildung als Intensivkurs auf La Gomera, Leiterin der städtischen Stelle Allparteiliches Konfliktmanagement in München AKIM: Nutzungskonflikte in Parks, auf Plätzen in München für das Sozialreferat der LH München

Themenfeld Konfliktfähigkeit

Emotionale Agilität und Diversität sowie eine emotionale Bildung werden als Fähigkeiten der Zukunft nicht nur nach dem OECD Learning Compass 2030 für uns unerlässlich sein.

Durch unsere evolutionäre Prägung sind wir darauf ausgerichtet, negative Emotionen und Probleme besser wahrzunehmen als positive Emotionen.

In meinem Workshop wird es darum gehen, ob und wenn ja welchen Nutzen positive Emotionen im Mediationsprozess haben, welche Arten es gibt und wie wir dieses Wissen in Mediationen und allgemein in der Arbeit mit Menschen gewinnbringend einsetzen können.

Dabei werden wir einen Ausflug in die wissenschaftlichen Erkenntnisse machen und praktische Erfahrungen sammeln.

Dorothee Salchow -Als Coach und Trainerin begleite ich Menschen auf ihrem Weg zu Wohlbefinden und nachhaltiger Veränderung.
An der Deutschen Gesellschaft für Positive Psychologie (DGPP) bilde Anwender:innen für Positive Psychologie aus, als Trainerin und Agile Coach bin ich bundesweit in Firmen tätig, darüber hinaus coache ich Führungskräfte.

Themenfeld Konfliktfähigkeit

Während es im gesellschaftlichen Miteinander zunehmend kracht, erlebe ich in vielen Organisationen eine höfliche, fast ängstliche Zurückhaltung, wenn es darum geht, klar und deutlich Kritik zu üben und zu hören. Ich möchte daher mit einem Workshops darum werben und üben, sich einander mehr zuzumuten. Dafür kann es hilfreich sein, sich erstmal selbst zu klären und das eigene Vermeidungsverhalten und Abwehrstrategien zu reflektieren.
Doch auch ein nüchterner Blick auf die Organisation kann helfen: Wofür ist sie da — und wofür nicht? Was erwarten wir heute von Organisationen — und damit auch von Führung? Wie können Organisationen die Entwicklung von
Konfliktkompetenzen fördern — oder verhindern?

Caroline Kikisch - Ich begleite Menschen und Organisationen dabei, besser mit sich selbst und einander ins Gespräch zu kommen. Dies tue ich als Mediatorin, soziologisch geprägte Organisationsberaterin, Supervisorin, Coach und systemische Therapeutin.

Themenfeld Achtsamkeit in der Mediation

In diesem Workshop wollen wir unsere Erfahrungen und unser Wissen aus dem Zusammenspiel von Mediation, Zen, MSC (Mindful Self Compassion) teilen. Dabei können die Teilnehmer*innen in Übungen eigene Erfahrungen mit Blick auf die eigene Mediationspraxis sammeln.

Folgende Fragen werden uns leiten:

  • Was kann Mitgefühl, was Empathie nicht kann?
  • Wie können wir Mitgefühl und Menschlichkeit kultivieren?
  • Braucht es für die Entwicklung einer transformativen Mediation eine spirituelle Ebene? Können Praktiken wie Zazen oder MSC darauf eine Antwort geben?
  • Wie kann es gelingen, ohne Anstrengung für andere da zu sein?

Wir freuen uns auf gegenseitige Inspiration und einen intensiven Austausch.

Max. 20 Teilnehmende

Corina Bastian - Mediatorin BM®, Coach, Supervisorin. Aufbau und Leitung des internen Mediator*innenPools am Universitätsklinikum Freiburg. Im Team von Zweisicht seit 2012. Praxis der Zen-Meditation seit 2003.  

Christian Bähner - Mediator BM®, Wirtschaftsmediator BMWA@, Ausbilder BM®, Trained MSC Teacher. Vor 20 Jahren hat er zusammen mit Elke Schwertfeger sich mit der Organisationsberatung Zweisicht auf Wirtschaftsmediation, Konfliktcoaching und Konfliktmanagementsysteme spezialisiert.

Themenfeld Achtsamkeit in der Mediation

Was bedeutet Mindfulness eigentlich und wie können wir die Praxis der Achtsamkeit in den Mediationsprozess ein-fließen lassen? In unserem Workshop präsentieren wir erste Ergebnisse zu dieser Frage, die uns seit unserer Gründung beschäftigt und geben Einblicke in die Arbeit der Fachgruppe. Neben diesem theoretischen Überblick wollen wir uns im interaktiven Austausch möglichen Methoden und Übungen widmen, mit denen Achtsamkeit den Konfliktlösungsprozess bereichern kann. Die Teilnehmenden erhalten praktische Anwendungsmöglichkeiten – unsere „Top 5 Achtsamkeitsanker in der Mediation“ - an die Hand, mit denen wir zur Verbreitung des Prinzips der Mindfulness in der Mediation beitragen wollen.

Der Workshop wird durchgeführt vom Leitungsteam der im Oktober 2023 neu gegründeten Fachgruppe, bestehend aus Katharina Aust, Madleen Bernhardt und Ines Reimers sowie Mitgliedern der Fachgruppe Mindfulness & Mediation.

Themenfeld Persönliche Entwicklung

Mediationen können Eindrücke in unseren Herzen und Gedanken hinterlassen und nicht immer haben wir die Möglichkeit, eine Supervision oder kollegiale Fallberatung schnell in Anspruch zu nehmen. Die Innere Landkarte soll eine Supervision nicht ersetzen, uns aber in akuten Situationen kurzfristig unterstützen.

In dieser Veranstaltung bekommen die Teilnehmer:innen die Möglichkeit, mit oder ohne eigene Anliegen, die Innere Landkarte vor Ort zu erkunden und auszuprobieren.

Max. 15 Teilnehmende

Petra Burghardt-Schwiebert - Dipl.-Betriebswirtin (FH, Schwerpunkt HR + Organisation), Mediatorin, Systemische Beraterin (DGSF e.V.). Seit 2018 unterstütze und begleite ich freiberuflich Führungskräfte, Mitarbeiter:innen und Teams von Unternehmen, der öffentlichen Verwaltung, Verbänden, sozialer Arbeit, Schulen und KiTas durch Moderation, Mediation, Supervision und in Teamentwicklungsmaßnahmen.

 

12:30 - 14:00 Uhr Park-Sessions C (für Details aufklappen)

Themenfeld Persönliche Entwicklung

Für andere Menschen da zu sein und sie bei der Bewältigung ihrer Konflikte zu begleiten, um im Prozessverlauf zu sehen, wie die Brücke der Verständigung und die Heureka-Momente wachsen, ist eine Motivation, aus der wir unsere innere Stärke ziehen.

Auf der anderen Seite sind wir permanent mit negativen Erlebnissen & Erfahrungen unserer Klient*innen konfrontiert und arbeiten hoch konzentriert, was uns wiederum Kraft nehmen kann.

Um diese innere Stärke auszubauen und die eigenen Ressourcen zu aktivieren, wollen wir den Wirkungsraum Natur einbeziehen.

Wir arbeiten mit unterschiedlichen Methoden aus dem Natur-Resilienztraining und dem Natur-Coaching.

Max. 16 Teilnehmende

Carmen Kurbjuhn - 20jährige Berufsbiografie in Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Politik, Stiftungen, NGOs, Handwerk, Mediatorin & Mediationssupervisorin, Syst. Business-/Natur-Coach, Syst. Organisations- & Schulentwicklungsberaterin, Natur-Resilienztrainerin, Moderatorin RG-Leitungsteam Berlin/Brandenburg

Themenfeld Gesellschaftliche Verantwortung

Passend zur Brüder-Grimm-Stadt widmet sich diese Park-Session einem Märchen: Was passiert, wenn wir uns „Rotkäppchen“ mit der Haltung der Mediation anschauen?

Diese Begegnung geschieht in zwei Schritten:
1. Wie gehen wir auf das Rotkäppchen und auf den Wolf zu? Hier sehen wir eines der Herzstücke der Mediation.
2. Was wäre ein wirkliches Miteinander? Hier sehen wir das Potential, was der Mediation innewohnt.
Die Inhalte werden mit den Farben rot-gelb-grün stark vereinfacht und plakativ dargestellt. Im Dialog mit den Zuhörenden entsteht eine kleine Reise zu den Grundlagen der Mediation. Am Ende erhalten sie zu beiden Bereichen einen jeweils dazu passenden, besonderen Filmtipp.

Gesine Otto - Diplom-Sozialpädagogin (Kath. Hochschule Aachen), Mediatorin (seit 1999, Evang. Hochschule Darmstadt), Moderatorin für Systemisches Konsensieren (seit 2016, bei Erich Visotschnig / Graz), aus Mainz, seit 2013 in Wien, seit 2000 Entwicklung Mediationskonzept: „Fairness in ROT-GELB-GRÜN“

Themenfeld Persönliche Entwicklung

Auf Grundlage des „Teile-Ansatz“, die eine lange Tradition hat, von Freud, Jung, Satire über das NLP, bis hin zu modernen Richtungen wie z.B. IFS, Ego-State-Therapy, Voice Dialogue, das innere Team (Schulz v. Thun) oder die Innere Familie (G. Schmidt), wird die Anteilearbeit v.a. nach Schulz von Thun zur inneren Selbstklärung genutzt, wie zum Beispiel vor der Übernahme von herausfordernden Aufträgen (z.B. Umgang mit rechten/radikalen/gewaltvollen Haltungen, eigener Betroffenheit, politischen Meinungen, etc.). Wie kann ich allparteilich sein, wenn ich eine ganz klare andere Haltung habe? Muss/sollte ich solche Aufträge generell ablehnen? Wie gehe ich mit meiner inneren Zerrissenheit um?

Nach einem kurzen Input von Robert Erkan, wird Hilke Prager einen Versuch der Selbstklärung anleiten, von konkreten Selbstklärungsfragen der Teilnehmer*innen. Hilke Prager zeigt wie durch eine einfache Form der Visualisierung die Klärung der inneren Anteile als Selbstklärung genutzt werden kann.

Es gibt den geschützten Rahmen für alle die im Workshop dabei sind, und eigene Selbstklärungsfragen einbringen.

Max. 15 Teilnehmende

Hilke Prager ist Expertin für den gelingenden beruflichen Neuanfang nach einem selbst als kränkend empfundenen Jobverlust. Sie begleitet seit über 25 Jahren Menschen mit Burnouts auf dem Weg aus dem Tief zu erfüllender Arbeit. Sie ist u.a. als Juristin, Mediatorin oder systemischer Coach tätig. www.hilkeprager.de

Robert Erkan ist Experte akute Krisen als Chance zu verstehen, sein autobiographisches Gedächtnis und Erfahrung immer wieder sich neu zu erfinden, begleitet Menschen und Organisationen seit über 35 Jahren, u.a. als Bankkaufmann, Mediator und systemischer Coach, in eigener Praxis in Hanau. www.erkan-communication.de

14:00 - 14:30 Uhr - FREI-ZEIT: Bewegen - Begegnen - Beleben

14:30 - 16:00 Uhr Indoor-Sessions D (für Details aufklappen)

Themenfeld Gesellschaftliche Verantwortung

In diesem interaktiven Workshop stellen wir “demoSlam - format für verständigung” vor und spielen es mit den Teilnehmenden an.
Bei demoSlam bringen wir Menschen mit unterschiedlichen Meinungen zusammen, anstatt sie in Lager zu spalten, und ermöglichen einen unbeschwerten Austausch über kontroverse Themen. Die Teilnehmenden lernen wie sie - im Gegensatz zu Debatten - einen Meinungsaustausch außerhalb der Pro-Contra-Logik anregen können.  Im Workshop arbeiten wir mit gesellschaftlichen Streitthemen, die die Teilnehmenden persönlich bewegen und zeigen, dass Streiten kreativ und persönlich, alltagsnah und unterhaltsam klappt. Ganz nach dem Motto: verstehen, ohne einverstanden zu sein!

Max. 20 Teilnehmende

Dr. Evgeniya Sayko - Entwicklerin von demoSlam, Mitgründerin und Geschäftsführerin der MAGNET - Werkstatt für Verständigung gUG. Sie bildet demoSlam-Trainer:innen aus, führt demoSlams und Verständigungsworkshops durch und gibt Impulsvorträge um unsere Gesprächskultur anders zu gestalten: von Streitkultur zu Verständigungskultur.

Themenfeld Konfliktfähigkeit

Restorative Circles beteiligen alle, die mit einem Konflikt zu tun haben und schaffen Raum für Verständigung und die Chance, einander besser zu verstehen. In dem Workshop wollen wir sie als Möglichkeit der Konfliktklärung (neu) entdecken und darüber reflektieren, wie sie oder Teile davon auch in der „klassischen“ Mediation eingesetzt werden können.

Nach einem Input-Teil, der Überblick über den systemischen Ansatz, den Ablauf und die zugrunde liegende Haltung verschafft, üben wir ein Kreisgespräch mit einem Konflikt aus dem Teilnehmendenkreis. Zum Abschluss diskutieren wir Stärken und Schwächen der Methode und welche Potenziale für Konfliktmanagementsysteme in Unternehmen wir sehen.

Max. 20 Teilnehmende

Tobias Dworschak - Rechtsanwalt und Mediator mit dem Schwerpunkt Konfliktmanagement in Unternehmen, systemischer Transformationsdesigner mit Begeisterung für Organisationsentwicklung, moderne und menschendienliche Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen und spielerische Methoden. Verheiratet und dreifacher Vater.

Themenfeld Konfliktfähigkeit

Achtsamkeit dient von der Kindheit bis ins junge Erwachsenenalter als Schlüssel zur Konfliktfähigkeit. Sie hilft impulsives Verhalten zu reduzieren und Kommunikations- sowie Konfliktfähigkeiten zu stärken.

Der Workshop bietet Einblicke in die bedürfnisorientierte Pädagogik für kleine Kinder. Es schließen sich der spielerische Umgang mit Gefühlen und Konflikten für Kitakinder an. In Schulen sind soziale Trainings, Mediation und Demokratiepädagogik wunderbare Formate. Auch im Ausbildungskontext ist gute Konfliktbearbeitung möglich.

Im Workshop werden Konfliktfelder der jeweiligen Altersstufen betrachtet sowie Formate des achtsamen Umgangs mit Konflikten für diese Altersstufe vorgestellt und diskutiert.

Max. 30 Teilnehmende

Dr. Christa D. Schäfer - ist Pädagogin und Mediatorin. Seit über 20 Jahren mediiert sie und ist erfolgreich als Mediationsausbilderin tätig. Gerne nutzt sie auch die Formate Coaching, Supervision, Systemischer Beratung und Facilitation. Als Autorin hat sie verschiedene Bücher veröffentlicht.

Themenfeld Achtsamkeit in der Mediation

Sind wir als europäische Mediator:innen offen für ein Konfliktsystem, dass aus einem Land kommt, das für Krieg, Unruhen und Unterdrückung von Frauen bekannt ist?
In diesem Workshop werden wir ansatzweise in das Geschehen einer paschtunischen Jirga eintauchen. Jirgas sind das Konfliktmanagementsystem der Paschtunen aus dem Paschtunwali, dem Rechts- und Ehrenkodex der Paschtunen. Dazu werden paschtunische Frauen aus Afghanistan und Pakistan aus meinem laufenden Forschungsprojekt in Zusammenhang mit dem paschtunischen Konfliktmanagementsystem „Jirga“ zu Wort kommen.
Die Teilnehmenden werden sich in diesem Workshop in den Ablauf einer Jirga hineinbegeben. Der anschließende „Erfahrungsaustausch“ soll dazu dienen, die Achtsamkeit als Mediator:in für Konfliktmanagementmethoden aus anderen Kulturräumen zu vertiefen, ganz besonders in Zusammenhang mit Konflikten mit Beteiligten aus anderen Kulturkreisen.

Max. 50 Teilnehmende

Karin Struck M.A. - e-p-c development, emotional-peaceful-creativ, Mediatorin, Coach und Therapeutin weltweit in den Sprachen Deutsch, English, Persisch/Dari u. Pashto, Weltbürgerin mit großer Eigeninitiative, Kreativität und
Interesse an Menschen und ihrer Entwicklung. Jeder einzelne Mensch ist wertvoll und einzigartig. Jede Begegnung mit einer andern Kultur gibt mir die Möglichkeit Neues zu erfahren und zu lernen aus welcher anderen Perspektive die Welt betrachtet werden kann. www.karinstruck.net, www.epc.dev.

Themenfeld Persönliche Entwicklung

„Achtsamkeit ist eine extrem wirksame Methode zur sozialen Kontrolle und Selbstpazifizierung.“ Mit dieser scharfen Kritik von Autoren wie Ron Purser werden die Versprechen, die Achtsamkeit teilweise als Allheilmittel darstellen, in Frage gestellt.

In dem Workshop werde ich die Ergebnisse meiner Abschlussarbeit des Masterstudiengangs „Mediation & Konfliktmanagement“ an der Europa-Universität Viadrina über Chancen und Risiken des Einsatzes von Achtsamkeit in der Mediation in Organisationen vorstellen.

Am Ende des Workshops werden die Teilnehmenden einen Überblick über die fünf Risiken und Nebenwirkungen von Achtsamkeit haben, wissen wie sie damit umgehen können und eine Idee davon haben, warum gute Konfliktklärung eine stärkere Achtsamkeitsintervention sein kann als individuelle Meditation.

Max. 20 Teilnehmende

Paul van Kaldenkerken - ist Politikwissenschaftler und hat den Master-Studiengang Mediation & Konfliktmanagement (Europa-Universität Viadrina) mit einer Arbeit über Chancen und Risiken des Einsatzes von Achtsamkeit in der Mediation in Organisationen absolviert.

Als Supervisor (DGSv*), Mediator (BM) und Organisationsberater unterstützt er als Teil der Beratungsfirma step Menschen in sozialen und politischen Arbeitsfeldern bei der Reflexion und Entwicklung ihrer professionellen Handlungsfähigkeit und hilft bei der Klärung von Konflikten und Problemen.

step-beratung.de

Themenfeld Persönliche Entwicklung

Mediator:innen sind vielfachen Stressfaktoren ausgesetzt, denen des individuellen Alltags sowie jenen, die die besondere Arbeitssituation in einer Mediation verursacht.

Wie aber funktioniert Stress und welche Folgen hat er für uns und unseren Körper? Können wir ihn ganz vermeiden oder ihm konstruktiv begegnen? Und wie kann eine regelmäßige Achtsamkeits- und Meditationspraxis dazu beitragen?

Diesen Fragen möchte ich mich gemeinsam mit den Teilnehmenden in Inputs, Austausch- und Übungsrunden widmen. Mit den Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis sollen Mediator:innen gestärkt werden für einen stressfreieren Alltag als Friedensstifter:innen.

Madleen Bernhardt - weiß als Mediatorin, systemische Coachin und Führungskraft bei einem großen Träger der Berliner Jugendhilfe aus eigener Erfahrung welche Stressoren in Konfliktprozessen besonders wirken. Achtsamkeit ist ihr wichtigstes Resilienzprinzip. Deswegen hat sie sich zur Yoga- und Meditationslehrerin ausbilden lassen. Sie ist Mitgründerin der Fachgruppe Mindfulness und Mediation.

14:30 - 16:00 Uhr Park-Sessions D (für Details aufklappen)

Themenfeld Persönliche Entwicklung

In diesem Workshop werden wir gemeinsam streitend schreiben. Unser Fokus liegt auf den eigenen inneren Konflikten, dem inneren Schweinehund, dem Engelchen und dem Teufelchen, dem Herzen und dem Kopf, den 2 Seelen in der Brust. Diesen Dualitäten werden wir mit kreativen Schreibmethoden auf den Grund gehen. Der Workshop ist geeignet für Menschen, die schon lange schreiben, ob beruflich oder privat, aber auch für Menschen, die keinerlei Zugang zum Schreiben haben und es versuchen möchten. Alle sind willkommen! Wir werden uns in den Bereichen Essay, Kurzprosa und Lyrik und auch völlig losgelöst von Formen bewegen.

Max. 15 Teilnehmende

Carina Heidl - Ziel: - ins Schreiben kommen, die eigene Kreativität entdecken und entfalten, alternative Methode zum Bearbeiten innerer Konflikte. Arbeitsmethoden: selber schreiben, eigene Texte vorlesen und besprechen (sofern von Teilnehmenden erwünscht)

 

16:00 - 16:15 Uhr - FREI-ZEIT: Bewegen - Begegnen - Beleben

16:15 - 16:40 Uhr Gemeinsame Achtsamkeitsübung

16:45 - 17:00 Uhr Kongressabschluss und Ausblick auf Zukünftiges